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Agenda „Ausschreibung & Vergabe“

Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen & Bauvertragsrecht nach BGB und VOB/B

08:30 – 09:00 Uhr

Eintreffen der Teilnehmer, Versorgung mit Kaffee usw.

09:00 – 10:30 Uhr

I. Welche Grundsätze sind bei Ausschreibung von Bauleistungen zu beachten?

      • Wie definiert sich die Leistungsbeschreibung?
      • Welche Voraussetzungen sollten vor der Bauauftragsvergabe erfüllt sein?
      • Welche Konsequenzen können sich aus fehlerhaften Leistungsbeschreibungen ergeben?

 

II. Wie sollte die Leistungsbeschreibung strukturiert und gegliedert werden?

      • Was gehört in die Vorbemerkungen – was in das Leistungsverzeichnis?
      • Wie ist die Leistungsbeschreibung zu gliedern?
      • Was geht vor:  Vorbemerkung oder konkrete Leistungsposition?
      • Textbeschreibung oder Pläne?
      • Welches sind die wichtigsten Hilfsmittel, um Fehler in der Leistungsbeschreibung zu vermeiden?
      • Ist eine funktionale Leistungsbeschreibung zulässig?

 

III. Welche Auslegungsgrundsätze sind bei Unklarheiten und Widersprüchen in der Leistungsbeschreibung zu beachten?

      • Was ist, wenn Fehler, Lücken und Widersprüche in der Leistungsbeschreibung vorhanden sind?
      • Bestehen grundsätzlich vorvertragliche Hinweispflichten des AN?
      • Muss immer „produktneutral“ ausgeschrieben werden? Gibt es Ausnahmen?

10:30 – 10:45 Uhr

Kommunikations- und Kaffeepause, Imbiss

10:45 – 12:30 Uhr

IV. Vergabearten und Vergabeverfahren der öffentlichen Auftragsvergabe (Grundzüge)

      • Welche Vergabearten gibt es?
      • Vergabearten oberhalb und unterhalb der Schwellenwerte
      • Grundsätze des Vergabeverfahrens
      • Prüfen und Werten der Angebote

 

V. Rechtsschutz des Bieters

      • Welche Rechtsschutzmöglichkeiten gibt es
      • Wie sieht Primärrechtsschutz oberhalb der Schwellenwerte aus?
      • Wie sieht der Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte aus?

12:30 – 13:30 Uhr

Kommunikations- und Mittagspause, Buffet

13:30 – 15:00 Uhr

VI. Welche Rechte und Pflichten hat der Planer im Zusammenhang mit der Bauvertragsgestaltung?

      • Ist Bauvertragsgestaltung unzulässige Rechtsberatung?
      • Wo besteht ein Zusammenhang der Bauvertragsgestaltung mit der Haupttätigkeit des Planers?
      • Kann der Bauherr vom Planer das Mitliefern von Bauverträgen verlangen?
      • Haftet der Planer für die Gestaltung fehlerhafter Bauverträge?
      • Deckt die Berufshaftpflichtversicherung auch Fehler in der Rechtsberatung und der Vertragsgestaltung ab?

 

VII. Welche grundlegenden Anforderungen sind bei der Bauvertragsgestaltung – auch unter Berücksichtigung des neuen Bauvertragsrechts 2018 zu beachten?

      • Wo liegen die Unterschiede zwischen BGB und VOB/B?
      • Was ist ein Eingriff in die VOB/B?
      • Welche Konsequenzen ergeben sich aus einem Eingriff in die VOB/B?
      • Ist die VOB/B für Verbraucherverträge zu empfehlen?
      • Welche Grundsätze sollten Planer bzw. Auftraggeber für einen möglichst rechtssicheren Bauvertrag beachten?
      • Gibt es Möglichkeiten zur Haftungsbeschränkung für den Planer?
      • Muss ein Bauvertrag schriftlich geschlossen werden?
      • Welche Vertragsmuster sind empfehlenswert?
      • Wie sieht die Bauvertragsgestaltung bei öffentlichen Auftraggebern aus?

15:00 – 15:15 Uhr

Kommunikations- und Kaffeepause, Imbiss

15:15 – 17:00 Uhr

VIII. Welche Rechte und Pflichten hat der Planer im Zusammenhang mit der Bauvertragsgestaltung?

      • Ist Bauvertragsgestaltung unzulässige Rechtsberatung?
      • Wo besteht ein Zusammenhang der Bauvertragsgestaltung mit der Haupttätigkeit des Planers?
      • Kann der Bauherr vom Planer das Mitliefern von Bauverträgen verlangen?
      • Haftet der Planer für die Gestaltung fehlerhafter Bauverträge?
      • Deckt die Berufshaftpflichtversicherung auch Fehler in der Rechtsberatung und der Vertragsgestaltung ab?

 

IX. Welche grundlegenden Anforderungen sind bei der Bauvertragsgestaltung zu beachten?

      • Wo liegen die Unterschiede zwischen BGB und VOB/B?
      • Was ist ein Eingriff in die VOB/B?
      • Welche Konsequenzen ergeben sich aus einem Eingriff in die VOB/B?
      • Ist die VOB/B für Verbraucherverträge zu empfehlen?
      • Welche Grundsätze sollten Planer bzw. Auftraggeber für einen möglichst rechtssicheren Bauvertrag beachten?
      • Gibt es Möglichkeiten zur Haftungsbeschränkung für den Planer?
      • Muss ein Bauvertrag schriftlich geschlossen werden?
      • Welche Vertragsmuster sind empfehlenswert?
      • Wie sieht die Bauvertragsgestaltung bei öffentlichen Auftraggebern aus?

 

X. Welche Detailregelungen sind bei der Bauvertragsgestaltung zu beachten?

      • Die Bauvertragsparteien vollständig und richtig bezeichnen
      • Die Leistungsinhalte – detailliert oder funktional beschreiben?
      • Wichtig: die Geltungsreihenfolge vorgeben
      • Welche Vergütungsart soll gewählt werden? (z.B. EP- oder Pauschalvertrag; Stundenlohnvergütung?)
      • Wer erhält welche Vollmachten im Rahmen der Auftragsabwicklung?
      • Warum ist die Funktion des AN-Bauleiters so wichtig?
      • Das Gefahrtragungsrisiko – welche Bauversicherungen sind zu empfehlen?
      • Die Bauzeit – Festlegung von Ausführungsbeginn, Zwischen- und Endfristen
      • Vorlage eines Bauablaufplans durch den AN – warum?
      • Ist die Vereinbarung einer Vertragsstrafe sinnvoll?
      • Ist die Vereinbarung von besonderen Gewährleistungsfristen empfehlenswert?
      • Welche Fälligkeiten und Prüffristen für Rechnungen sollten festgelegt werden?
      • Welche Sicherheitsleistungen sind wichtig? Wie werden sie vereinbart?

 

XI. Besprechung und Erläuterung eines Musterbauvertrags

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Reihenfolge der behandelten Themen in der obigen Agenda sich vor Ort ändern kann (z.B. je nach Fragen der Teilnehmer). Der Umfang sowie der Inhalt des Seminares ist jedoch absolut verbindlich.

Übersicht der Anerkennungen bei Architekten- und Ingenieurkammern

Berlin

Die Veranstaltung wird als registrierte Fortbildung mit einem Umfang von 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten für alle Mitglieder der Architektenkammer Berlin anerkannt.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Mitglieder der Brandenburgische Architektenkammer anerkannt.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung bei der Brandenburgische Ingenieurkammer anerkannt.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit 6,5 Fortbildungsstunden anerkannt.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung bei der Architektenkammer Sachsen mit 8 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Hannover

Die Anerkennung dieser Veranstaltung als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur ist bereits in Bearbeitung.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung bei der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 8 Fortbildungspunkten anerkannt.

Ingolstadt

Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Mitglieder der Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit 8,5 Fortbildungspunkten anerkannt.